


Zur Person
Ein quirliges kleines Mädchen von 3800 g erblickte am 22. Mai 1988 an einem sonnigen Pfingstsonntag das Licht der Welt. Als große Schwester und mit zwei liebevollen Eltern wuchs sie im beschaulichen Woltersdorf, nahe der Berliner Großstadt zu einer jungen Frau heran. Kindergarten, Schule, Studium, Arbeit. Das war’s. Na ja, nicht ganz. Es gab schon noch ein paar Highlights dazwischen.
Gleich nach der Schule wurde das Mädchen neugierig und suchte nach Abenteuern in der großen weiten Welt. Vielleicht doch nicht ganz so weit, dachte sie zunächst noch etwas zurückhaltend. Lieber ein Ländchen im Norden: Schweden, Småland, Växjö, passt doch gut. Dort war sie ein Jahr Au-pair und lernte fast zeitgleich mit den beiden Kindern Schwedisch und das bezaubernde Land kennen. Nach einem Jahr rumbaumeln, vielleicht doch etwas Vernünftiges lernen? Schauspielerin wollte sie werden, auf den großen Bühnen stehen. Das fand die Mutti nicht so vernünftig und war erfreut, als stattdessen die Bestätigung für die Aufnahme zum Studium in Sozialer Arbeit eintaumelte. Aber einmal Blut geleckt, wollte das quirlige neugierige Mädchen mehr von der großen Welt sehen und so ging es weit weg von Schweden … nun ja: nach Finnland. Immerhin sind die beiden Länder sprachlich weit voneinander entfernt. Dort wurde ein Auslandssemester im kalten Helsinki verbracht. Und zum Schluss ging es während des Studiums dann doch noch mal weit weg: ein Praxissemester in einem Kindergarten in der „kleinen“ Stadt Qingdao, China (10,26 Millionen Einwohner).
Wuhuuu! Abschluss als Sozialarbeiterin in der Tasche. Was nun? Irgendwie war während des Studiums ein Faible für Sprachen entstanden. Und irgendwie sogar für die eigene. So tauchte auf einmal ein merkwürdiger Masterstudiengang mit Namen „Interkulturelle Germanistik Deutschland–China“ auf. Zack, da war sie dabei. Neugierig und quirlig. In Göttingen und in Peking wurde studiert. Und um das Ende des Studiums zu feiern, fuhr das quirlige, neugierige, verrückte Mädchen mit dem Zug 6 Wochen von Peking nach Berlin zurück. Was für ein Abenteuer! Aber davon in einem anderen Buch.

Nach dem Studium wurde übergangsweise im Kindergarten gearbeitet. Mit großem Herz und Freude tat sie diese Arbeit, bis der Sog nach Schweden immer stärker wurde. Zelte wurden in Deutschland abgerissen und in Schweden, genauer in Göteborg und später in Alingsås wieder aufgebaut. Übrigens, sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Ende wohnte das quirlige, neugierige, verrückte Mädchen einen Monat im Wald in einem Zelt. Vier Jahre verbrachte sie in Schweden, bis sie jemanden in ein neues Ausland rief: Thüringen. Für sie als Christin war klar, dass dieser jemand nur Gott sein konnte, denn warum sollte sie sonst das wunderschöne, mittlerweile zur Heimat gewordene Schweden verlassen?
Also wieder eine neue Adresse: Seit nun 3 Jahren wohnt und haust dieses quirlige, neugierige, verrückte Mädchen bei ihrer Omi im kleinen hübschen Städtchen Steinbach-Hallenberg. Ist hier jetzt endlich Endstation? Ankommen? Wurzeln schlagen?